Sonntag, 11. Januar 2015

Ich bin ein Sender - Ein Sonntag mit Joseph Beuys

Am Sonntagmittag gehen wir in die Pinakothek der Moderne, um uns die Joseph Beuys Ausstellung - Ich bin ein Sender - anzuschauen. Da wir wissen, daß die Werke von Beuys oft eigen sind, aber irgendwie auch zu fassen, dachten wir uns, auch unsere Kinder werden damit etwas anfangen können. Das Beste war die Kamera, die die Jungs mitgenommen hatten. So konnten sie durch die Ausstellung und später auch den Rest der Pinakothek gehen und die Kunst auf ihre Art betrachten und es wurde ihnen nicht langweilig. Diese Ausstellung - Multiples von Beuys - zeigte Werke, die in den 60ern bis zu seinem Tod in hoher Auflage hergestellt wurden. Die Idee dahinter war es, Werke einem Publikum zugänglich zu machen, die sich sonst keinen Beuys hätten leisten können. Wir haben keine Butter beschmierten Wände gesehen und wieder etwas dazu gelernt. Z.B., dass er in Kassel, im Rahmen der Documenta, ab 1982 ein sogenanntes walk-art-Werk geschaffen hat. Dort wurden 7.000 Eichenbäume gepflanzt und mit einem großen Basalstein versehen. Das würden wir uns gern mal anschauen.
Noch spannender fanden die Jungs dann weitere Ausstellungen, eine Lichtinstallation, Designelemente, vor allem Autos und einen Paternosa-ähnlicher Lift, der riesig ist und Kunstgegenstände durchs Museum transportiert.






Das Kind fotografiert die Mama ...

... die Mama die Kunst!

Kinderkamera

Dann hängen auch die Bilder nicht immer gerade
Jakob fotografiert August

Für die Fußwaschung


Aha ;)

Einer der Spaten, mit denen die Eichen
in Kassel gepflanzt wurden

Kunst mit Kindern

Sigmar Polke

Grüne Monster



Kleine Kinder - Große Kunst

Das ham wa auch Zuhause

Und diesen Kalender haben wir uns mitgenommen.
So dürfen 365 Tage Kalendertürchen geöffnet werden und
Jakob muß sein Englisch gar nicht "aufsparen",
sondern kann jeden Morgen schauen
was er noch weiß.

Donnerstag, 8. Januar 2015

Schnee in den Weihnachtsferien

Wir sind erst 4 1/2 Monate in München und kamen in diesem Winter schon in den Genuß von Schnee. Die Freude war natürlich bei den Jungs besonders groß. Erst einmal ging es nach draußen, nur den Schnee anfassen, die Kälte erfühlen und probieren. Dann mußte natürlich ein Schneemann gebaut werden. Es hörte nicht auf zu schneien und so konnten und mußten wir unseren Schlitten, kürzlich noch auf dem Flohmarkt erworben, ausprobieren. Es gibt einen Rodelhügel in der Nähe und so war dies nach Weihnachten unser täglicher Marsch - dorthin. Tee und Glühwein im Gepäck. Schnell wurde noch ein Plastikschlitten gekauft, mit zwei Kindern reicht natürlich ein Schlitten nicht aus. Und so genossen wir alle den Spaß, die weiße Landschaft, die Stille und wir unsere Kinder, die an Reinkommen gar nicht dachten.

Erster Schnee!
Ok, hier ist das Klima anders als in Singapore





Frisch gefallenen Schnee darf man auch mal kosten


Auf geht's zur Rodeltour




Oh, Kind verloren





August selbst benannter "AUGENBAUM"

Nachmittagssonne am Lerchenauer See


Mittwoch, 7. Januar 2015

Tierwelt in unserem Mini-Garten

Wir wohnen zwar in München, blicken jedoch von einer Hausseite aus in ein kleines Wäldchen, das sich gleich hinter unserem Garten anschließt. Dieser Wald war ein spannender Platz für die Kinder im Herbst. Nun schauen wir eher nur von drinnen nach draußen und genießen die Vogel- und Tierwelt, die uns hier besuchen kommt.

Futtersuche
Klopf klopf klopf

Danke an Marianne - 
hier gibt es Pinderkaas voor de vogles
direkt uit Nederland



Und die Eichhörnchen spielen Fangen


Oder warten darauf, sich ans Futter heranzupirschen

A la Ice Age -
Die Nuss hab ich, aber nun stecke ich fest

Dienstag, 6. Januar 2015

Willkommen in 2015

Das alte Jahr ist nun schon 6 Tage vorbei und wir sind angekommen in 2015. Die Zahl hört sich wirklich utopisch an. Aber alles in dem neuen Jahr fühlt sich sehr normal an. Am Normalsten oder eher am Schönsten sind gerade die Tage nach Weihnachten und im neuen Jahr. Es sind wohl die einzigen Tage im Jahr, der einzige Urlaub, den man wirklich verplempern kann. Das meine ich nicht negativ. Für uns ist es gerade in diesem Jahr (und auch die letzten Tage in 2014) Erholung pur. Nix tun, die Seele baumeln lassen, Lego bauen, frühstücken bis 13:00 Uhr, mit den Kindern rodeln gehen und anschließend eingemummelt in Decken auf der Couch liegen, Wollmäuse Wollmäuse sein lassen, Disney Filme schauen, Bücher (wieder) entdecken, Instagramen und Neues entdecken - so sind wir nun im neuen Jahr angekommen.
Doch unser 2014 war auch mehr als vollgepackt. Wir durften noch knapp 8 wunderbare Monate in Singapore verleben. Es gab noch einmal wunderschöne Urlaube in Asien - Kambodscha, Malaysia (Rawa-Island), Thailand und im Mai waren wir auch in Deutschland. Viele Menschen ist es nicht vergönnt, diese idyllischen und imposanten Plätze zu sehen und wir sind sehr dankbar, dass wir zusammen mit unseren Kindern, Freunden und Verwandten dieses Schöne genießen konnten.
Sebastian's Reisen nahmen langsam ein Ende, nachdem er in Peking sein letztes Projekt abgeschlossen hatte.
Unser Gästezimmer war von Februar bis August immer ausgebucht und wir haben uns gefreut, neue Menschen kennenzulernen und alte Freunde wieder zu sehen. Wir feierten bunte, internationale aber auch traditionelle Feste und natürlich die Fußball-WM. Wir waren kreativ, haben gestempelt, gebastelt, genäht und geschrieben. Die Hochzeit wurde aus 14.000km Entfernung geplant ebenso der Umzug in das neue Zuhause. Im August mußten wir uns dann aus Singapore verabschieden.
Es ging zurück nach Deutschland - München. Nur kurz verweilen wir dort (4 Tage) bevor es in die Altmark ging, wo wir kurz nach unserer Ankunft in Deutschland das schönste Fest des Jahres feierten, unserer Hochzeitsfest. Auch anschließend gab es keine Erholung und Langeweile kam bis heute nicht auf.
August besucht seit September einen neuen Kindergarten, Jakob wurde ein echtes Schulkind und Ende September erreichte auch unser Container unser neues Zuhause. Nun waren wir Wochen mit auspacken, einrichten, Bilder aufhängen, Möbelkauf und wieder Möbel umräumen beschäftigt. Wir sind in einer sehr freundlichen Nachbarschaft aufgenommen worden. Es gab sofort spontane Grill- und Maroniabende oder einfach Kuchenessen oder Fußballspielen auf der Straße. Wir wohnen an einer Spielstraße, wo viele Familien mit Kindern wohnen. Somit ist immer etwas los, Kinder sind hier oder unsere Jungs mit anderen Kindern unterwegs.
Es wurde Jakobs 7ter Geburtstag gefeiert, sowie Feste im Hort und Kindergarten. Zwischendurch kamen viele Freunde und Verwandte, um einen ersten Eindruck vom neuen Zuhause zu bekommen und uns einfach willkommen zu heißen. Zu guter Letzt hatte uns der Dezember fest mit all seinen schönen, traditionellen Dingen und Festlichkeiten komplett in seinem Griff. Der lange Verzicht, in den Tropen Weihnachten ECHT zu feiern, mußte wettgemacht werden mit Plätzchen und Stollen backen, Basteln, Haus dekorieren, Weihnachtsmarktbesuchen, Tannenbaumkauf, Feuerzangenbowle feiern und mit dem Begehen aller Festlichkeiten in Hort, Kindergarten, Schule und Job. Das Weihnachtfest verbrachten wir sehr gemütlich mit meinen (Nicole's) Eltern in München, den Jahresausklang mit Freunden.

Vieles ist leider liegen geblieben, das Schreiben dieses blogs, das Gratulieren zu Geburtstagen oder auch das Melden bei Freunden. Ein Großes Entschuldigung dafür.
Für uns ist nun etwas Schönes vorbei und dennoch steht so viel Spannendes, Tolles, Neues bevor. Wir alle freuen uns sehr auf das, was in 2015 kommt und wünschen uns für Euch und uns Gesundheit, Liebe und Fröhlichkeit – Eure Isings.


Samstag, 1. November 2014

Halloween

Es waren Ferien. Wir wollten wegfahren. Es gab jedoch großen Kinderprotest: "Nein, einmal wollen wir in Deutschland Halloween feiern!". So gab es am Freitag nur einen Ausflug zum Starberger See. 
Am Vorabend mußten aber noch schnell Kürbisse geschnitzt werden. Jakob hat seinen selbst bearbeitet. August am IPad selbstausgesucht und am Ende sogar noch etwas mitgeholfen.
Vampirmäßig verkleidet ging es dann mit maskiertem Vater um die Häuser. Und mit gefühlten kilo-weise-vollen Taschen kamen meine drei Männer dann heim. Grusel, grusel - schön wars.









Kunstwerke der Nachbarn